Asset-Herausgeber

null Nachhaltigkeit in der Seefracht

Als Pionier der Branche kümmern wir uns proaktiv um den CO2-Fußabdruck unserer Seefracht-Services. Wir bieten Ihnen eine Reihe von umweltfreundlichen und innovativen Lieferkettenlösungen, die den Kohlenstoffausstoß reduzieren.

Bei uns wird das Thema Nachhaltigkeit in der Seefracht sehr ernst genommen. Obwohl die Containerverschiffung bereits heute die umweltfreundlichste Methode ist, um Güter weltweit zu transportieren, ist die vollständige CO2-Neutralisierung der Logistikbranche noch 10 bis 15 Jahre entfernt. Bis neue klimafreundliche Kraftstoffe oder Antriebssysteme in größerem Umfang zur Verfügung stehen, ermöglicht Ihnen unser innovativer Ansatz zur Nachhaltigkeit, sich bereits jetzt für umweltbewusstere Transportoptionen zu entscheiden.

Unsere Auswirkungen auf die Umwelt verstehen
Jüngste Entwicklungen bei Big Data und prädiktiven Analysen machen es möglich, unsere Kohlenstoffemissionen zu messen und genau zu kompensieren. So können wir Ihnen über unsere Plattformen seaexplorer und Global Sea Freight Carbon Calculator volle Transparenz über Ihre Emissionen in Verbindung mit der Seefracht bieten. Jetzt können Sie sich für die umweltfreundlichsten Dienstleistungen entscheiden. 

Um den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren, testen wir außerdem in enger Zusammenarbeit mit Reedereien Biokraftstoffe und synthetische Kraftstofflösungen. Wir arbeiten auch eng mit der Getting to Zero Coalition des Global Maritime Forum zusammen, um die Entwicklung emissionsfreier Schiffe bis 2030 zu beschleunigen.

CO2-neutrale Seefrachtlösungen
Derzeit bieten wir zwei vollständig klimaneutrale Seefrachtlösungen an – KN LCL und KN Pledge. Wir kompensieren den gesamten CO2-Fußabdruck dieser beiden Dienste, indem wir zu Umweltschutzprojekten beitragen. Dazu arbeiten wir mit Naturschutzprojekten auf der ganzen Welt zusammen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Biodiversität zu erhalten und die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaften zu verbessern. Um diesen pra­xis­taug­lichen Weg zur CO2-Neutralität zu schaffen haben wir uns mit verschiedenen NGOs zusammengetan. Die Projekte basieren auf den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und werden von unabhängigen Organisationen mit den höchsten international anerkannten Standards überprüft. Durch die Unterstützung dieser Projekte generieren wir Emissions-Gutschriften, mit denen die Emissionen einer Sendung kompensiert werden können.

Leadership in der Logistik
Um eine nachhaltige Schifffahrt zu fördern, arbeiten eng mit allen Reedereien zusammen. Wir haben dazu „grüne Handelswege“ geschaffen, die Schiffen mit geringeren Emissionen vorrangigen Zugang gewähren. Wir führen auch andere Initiativen durch, unter anderem

•    Reduzierung von Leerfahrten
•    Identifizierung von Sendungen, die vom Lkw auf Transport per Binnenschiff umgestellt werden können
•    Verwendung von Containern mit nachhaltigen Böden (wie z. B. Bambus) 
•    Verhindern von Transporten nicht deklarierter gefährlicher Güter oder illegaler giftiger Abfälle

 
Erfahren Sie mehr über unsere Net Zero Carbon Initiative, über die CO2-Kompensation und die Umweltschutzprojekte, in die wir investieren.

Diese Kunden sind bereits stolz darauf, mit uns CO2-neutrale Transporte durchzuführen:

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Fragen und Antworten zur CO2-Neutralität bei Kühne+Nagel

Gegenwärtig nutzen wir die vom SeaExplorer und dem Kohlenstoffrechner gelieferten Daten, die auf den Standards der Clean Cargo Working Group (CCWG) basieren.

Künftig werden wir einen fortgeschrittenen Ansatz unter Verwendung von Schiffsstammdaten anwenden. Die Emissionen von Schiffen werden derzeit auf aggregierter Ebene, z. B. auf Ebene des Fahrtgebietes, von verschiedenen Stellen gemeldet (z. B. CCWG). Unser Logindex implementiert ein datenbasiertes Modell zur Annäherung der CO2-Emissionen auf Schiffsebene auf der Grundlage der Schiffseigenschaften (Maschineneffizienz, Kapazität). Die Emissionen werden auf der Grundlage Emission / Entfernung / TEU berichtet.

 

Grundlage und Methodik zur Ermittlung des Vessel Emission Score

Der Emissionswert für jedes Schiff wird mit einer angepassten Version des Energy Efficiency Design Index EEDI der IMO berechnet. Das Modell schätzt den Treibstoffverbrauch der Hauptmaschinen des Schiffes und geht davon aus, dass der gesamte verbrauchte Treibstoff in CO2 umgewandelt wird. Für die Schätzung des Treibstoffverbrauchs stützt sich das Modell auf Daten von Anbietern wie Clarksons für die Maschinenleistung, den spezifischen Treibstoffverbrauch (wie viel Treibstoff wird für eine Leistungseinheit benötigt), die Schiffskonstruktion, die Geschwindigkeit und die Nennkapazität. Für einen CO2-Ausstoß pro Containerebene geht das Modell von einer für alle Schiffe gemeinsamen Kapazitätsauslastung aus. Der Ausstoß wird auf einer Pro-km-Basis angegeben, so dass die Multiplikation dieser Zahl mit der von einem Schiff zurückgelegten Entfernung zu einer Schätzung des CO2-Ausstoßes auf einer bestimmten Strecke pro TEU führt.

Dennoch lassen sich die CO2-Emissionen von Transporten nicht zu 100 Prozent vermeiden. Bis sie technologisch auf Null reduziert werden können, können sie über uns durch Investitionen in Umweltschutzprojekte auf der ganzen Welt, die zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen, kompensiert werden. CO2-Gutschriften werden generiert, um nachzuweisen, dass eine bestimmte Menge an CO2-Emissionen kompensiert wurde und dass die Sendung CO2-neutralisiert wurde. Wir haben unsere eigenen Naturschutzprojekte in Myanmar und Neuseeland begonnen, und wir kaufen Gutschriften aus einem globalen Portfolio von Umweltprojekten, darunter das Cordillera-Azul-Nationalparkprojekt in Peru und das Projekt zur Wiederherstellung und Erhaltung des Torfmoors von Katingan in Indonesien. Jede Emissionsgutschrift unterliegt einem Verifizierungsprozess durch Dritte und repräsentiert die Vermeidung oder Beseitigung von einer Tonne CO2.

Wir haben uns mit verschiedenen NGOs und Entwicklern zusammengetan, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihren eigenen Pfad der Klimaneutralität zu schaffen. Wir arbeiten mit Naturschutzprojekten auf der ganzen Welt zusammen, die dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaften zu verbessern und die Biodiversität und Tierwelt zu erhalten. Diese Projekte – verifiziert von unabhängigen Organisationen mit den höchsten international anerkannten Standards und basierend auf den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) – generieren Kohlenstoffgutschriften, die zur Kompensation der Emissionen einer Sendung verwendet werden können.

Sicherlich ist es besser, CO2 zu vermeiden, als es zu kompensieren. Die CO2-Kompensation ist jedoch definitiv kein Ablasshandel. Sie ermöglicht die Kompensation von schwer zu vermeidenden Emissionen, was insgesamt zu mehr Klimaschutz führt.

Ein Hektar Wald filtert bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Luft, erzeugt rund 100.000 Kubikmeter neues Grundwasser, setzt 15 bis 30 Tonnen Sauerstoff pro Jahr frei und bindet 10,6 Tonnen CO2. Aber es reicht nicht aus, die Plünderung dieses Reservoirs zu stoppen, um den Temperaturanstieg in unserer Atmosphäre zu begrenzen.

Dieses lebende CO2-Reservoir muss geschützt und aufgeforstet werden, da die Natur das Potenzial hat, bis 2030 mehr als ein Drittel der Klimalösung zu liefern. Naturbasierte Lösungen umfassen alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Schutz oder der Sanierung von natürlichen Ökosystemen wie Wäldern, Grasland und Feuchtgebieten, um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu senken. Jede dieser Aktivitäten resultiert in der biologischen Abscheidung und Speicherung von CO2 – typischerweise durch den Prozess der Photosynthese. Wir verpflichten uns, diese Bemühungen durch unsere Kompensationsprogramme zu unterstützen.

 

[Quelle: American Association for the Advancement of Science; The Nature Conservancy]